Tauber-Franken

Wertheim 11 Bahnhof und Bahnhofsgelände

Der Wertheimer Bahnhof erhielt erst spät ein Bahnhofsgebäude und verlor es wieder sehr früh. Zuerst wurde ein Holzgebäude errichtet. Nach und nach wandelte Wertheim seine Funktion als Endstation der Tauberbahn. Mit der Erweiterung der Eisenbahnlinie gen Main bis nach Stadtprozelten. Mit der Erweiterung dem Main entlang gen Marktheidenfeld / Lohr. Das steinerne Bahnhofsgebäude wurde abgerissen und durch einen modernen 1960er/70er Jahre Bau ersetzt. Teilweise lebt der Bau sogar heute noch. Cafe, Backwaren, Döner. Selbst einen Wartesaal gibt es noch. Auch wenn dieser durch Leere glänzt. Fahrkarten werden wieder persönlich von der Frankenbahn versucht an Mann und Frau zu bringen. Die Anlage der Gleise widersetzt sich noch etwas dem modernistischen Trend der totalen Reduzierung der Gleise und Weichen auf das, was man heute für nötig hält. Es gibt sogar noch ein Abstellgleis im Hintergrund des Bahnhofes. Zwei Möglichkeiten der Gleisquerung wird den Bahnkunden am Wertheimer Bahnhof geboten. Eine mit Rotlichtanlage und Kleinschranken und eine, die eher im freien Verkehr aushandelbar zu begehen ist. Dennoch wird meistens von einigen Bahnkunden die mit den (geschlossenen) Schranken und Rotlicht unterlaufen. Um den Bahnhof herum finden sich noch Güterschuppen und ein mit Dachetagen gegliedertes großes Lagerhaus. Und auch das typische Amtsviertel gruppiert sich um den Bahnhof herum. Besonders hervortretend das Gebäude der Post.